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Die Webseite selber machen oder machen lassen?

Die Webseite selber machen oder machen lassen?

Die Qual der Wahl: Webseite selber machen oder machen lassen. Wie entscheidet man, was die richtige Lösung für das eigene Unternehmen ist?

Die drei Möglichkeiten

Wieso drei – Der Titel dieses Beitrags ist doch eine Entweder-Oder-Frage… Ja, aber wenn man es genau nimmt, gibt es eigentlich drei Möglichkeiten eine Webseite zu erstellen. Die ersten beiden Möglichkeiten fallen nur beide unter „selber erstellen“, deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, den Titel etwas zu verkürzen… Hier die drei Möglichkeiten:

  1. Du erstellst die Webseite mit einem Content-Management-System selbst
  2. Du wählst einen Baukasten-Anbieter und erstellst damit Deine Webseite
  3. Du lässt Deine Webseite von einer Agentur erstellen

Aber wie entscheidet man nun, welcher Weg der Richtige für das eigene Unternehmen ist?

Wieso überhaupt verschiedene Wege

Machen wir einen kurzen Ausflug in die Geschichte der Webseiten-Erstellung… Anfangs wurden Webseiten noch per Hand geschrieben. Die ersten Content-Management-Systeme auf dem Markt waren teuer und für viele Unternehmen nicht gerade erschwinglich.

Zur Erklärung: Ein Content-Management-System (kurz: CMS) ist eine Software zum Erstellen und Verwalten von Content, also den Webseiteninhalten. CMS sind sehr leistungsstarke Werkzeuge, die nahezu beliebig erweiterbar und individualisierbar sind mit diversen Plugins.

Inzwischen gibt es zahlreiche CMS auf dem Markt. Viele davon sind OpenSource Software, also kostenlos zu nutzen. Nicht-Technikern fehlt jedoch oft das nötige Wissen und Know-How, um eine Webseite mit einem CMS selbst zu entwickeln und verwalten. Agenturen übernehmen diese Aufgabe und bieten den Bau der Webseite mit einem CMS als Dienstleistung an.

Als Dritter im Bunde der Webseiten-Anbieter entwickelten sich die Baukasten-Systeme. Wie der Name schon sagt, beruht das Prinzip darauf, dass man sich seine Webseite auf der Grundlage von vorgefertigten Elementen selbst zusammenbaut. Wie bei einem Lego-Haus.

Die Vorteile von Baukästen

Der Baukasten-Anbieter ist die vermeintlich günstigste Variante, die viele wählen. Hier zahlt man in der Regel monatlich, meist zu einem kleinen Preis, oder anfangs sogar kostenlos. Und keine Frage: Baukasten-Webseiten sind wirklich simpel und schnell erstellt. Das System ist immerhin speziell für Anwender ohne technische Kenntnisse entwickelt.

Die meisten Anbieter sind inzwischen Online-Dienste, das heißt, man braucht keine Installation, sondern kann – sofern eine Internetverbindung besteht – direkt loslegen. Der Editor und das Webhosting (die Bereitstellung von Webspace und die Unterbringung der Daten auf einem Server) sind normalerweise direkt in den Paketen enthalten. Ein weiterer Vorteil: Die Wartung und Systemadministration sind inklusive und kosten den Nutzer weder Zeit noch Nerven.

Was die meisten verlockt und womit auch gezielt geworben wird: Man kann sich aus schönen Vorlagen das raussuchen, was einem am Besten gefällt, ganz ohne Designkenntnisse. Das stimmt zwar, allerdings sind die Gestaltungsmöglichkeiten auch eingeschränkt.

Die Nachteile von Baukästen

Dadurch, dass sich Baukasten-Webseiten aus vorgefertigten Elementen und Vorlagen zusammensetzen, sehen sie zwar grundsätzlich erstmal toll aus, bieten aber tatsächlich wenig Individualität oder Originalität. Und Spielraum für ausgefallenere Ideen gibt es schonmal gar nicht. Wie soll das auch gehen, mit vorgefertigten Schablonen.

Was darüber hinaus nicht zu vernachlässigen ist, ist die technische Seite: Baukasten-Webseiten haben oft eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit und sind in vielen Fällen nur sporadisch suchmaschinenoptimiert. Hier wird eher Wert auf den schlichten, zwar „schicken“ aber dennoch standardisierten Look gelegt. Kein Wunder, denn das eine System muss ja für viele verschiedene Unternehmen und Branchen zugleich funktionieren.

Also: Webseiten-Baukästen kann man für kleine Projekte nutzen, wenn man sich der Möglichkeiten und Einschränkungen des Systems bewusst ist. Für eine professionelle Unternehmensseite kommen Baukästen jedoch sehr schnell an ihre Grenzen und sind daher nicht zu empfehlen.

Webseite mit CMS selber erstellen

Die Alternative: Die eigene Webseite mit einem CMS erstellen. Die meisten CMS gibt es wie gesagt inzwischen kostenlos. Die bekanntesten sind WordPress, Joomla, Drupal, Typo3 und Contao. Mit aktuell ca. 60 Prozent Marktanteil und Millionen erstellten Webseiten ist WordPress das am meisten verwendete CMS weltweit. Regelmäßige Updates sorgen für Sicherheit, die Bedienung und die Pflege der Webseite ist benutzerfreundlich und es gibt jede Menge „Plugins“, also Erweiterungen, mit denen Du das System an Deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Achtung: Es gibt einen Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org. Hinter der .com-Domain verbirgt sich ein Angebot von WordPress, bei dem man seine Webseite anhand von Vorlagen erstellt und von WordPress hosten lässt. Im Prinzip handelt es sich dabei auch um ein Baukasten-System. WordPress.org ist die eigentliche Software, die man kostenlos herunterladen kann, um damit eine individuelle Seite zu erstellen. Hier kann man seinen Hosting-Anbieter frei wählen.

Die einzigen finanziellen Kosten sind bei dieser Variante die Ausgaben für ebendiesen Hoster. Aber: Die Erstellung einer Webseite braucht Zeit und Kenntnisse. Wie baue ich meine Webseite auf, damit sie ihren Zweck erfüllt? Welche Inhalte brauche ich, wie soll das Design aussehen, was sind unverzichtbare Elemente, wie erreiche ich meine Ziele… Fragen über Fragen, die selten pauschal beantwortet werden können, sondern nur gezielt für Dein Unternehmen und Deine Ziele.

Hinzu kommen nötige grundsätzliche Einrichtungen wie die technische Optimierung für Suchmaschinen und Smartphones. Und Du solltest zum Beispiel Dein CMS wie auch alle von Dir verwendeten Module immer auf dem aktuellsten Stand haben, um bestmöglich gegen automatisierte Angriffe geschützt zu sein.

Dies sind nur einige Aspekte, die man beim Bau der eigenen Webseite mit einem CMS beachten sollte. Wer das nötige Know-How besitzt, kann den Bau seiner Webseite selbst in die Hand nehmen. Es erfordert jedoch umfangreiche inhaltliche und technische Kenntnisse.

Webseite in die Hände einer Agentur legen

Für jemanden, der nicht das nötige Know-How für den eigenständigen Bau einer kompletten Webseite hat, gibt es nur eine Alternative: Die Erstellung der Webseite (und je nach Angebot auch die Pflege) bei einer Agentur in Auftrag zu geben. Bei einer Agentur gibst Du Deine Webseite komplett in professionelle Hände und wirst in der Regel zusätzlich inhaltlich beraten. Und Du selbst brauchst null technische Kenntnisse dafür. So bekommt man definitiv eine individuelle, auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Webseite, die genau das bietet, was man braucht.

So eine Webseite kann einen spürbaren Unterschied für den Erfolg Deines Unternehmens machen. Denn bei den richtigen Anbietern sind die Webseiten dann nicht nur schön und technisch einwandfrei. Das ist zwar eine wichtige Grundlage, aber das allein generiert noch keine Kunden. Um Kunden zu generieren, müssen Webseiten verkaufen. Wenn Deine Webseite einmal perfekt eingerichtet ist, kann sie quasi automatisch online Kundenakquise für Dich betreiben. Was im Umkehrschluss bedeutet: Wenn Du auf eine optimierte Webseite verzichtest, verzichtest Du auf Kunden.

Was viele abschreckt, sind die Kosten. Und ja, eine gute Webseite bedeutet meist zunächst einmal eine Investition. Aber überleg Dir, welchen Vorteil Dir eine gute Webseite bringt. Denn Deine Webseite kann zu Deinem besten Verkäufer werden und langfristigen Erfolg bringen und sichern. Daher sollte die Wahl des Systems, auf dem alles aufbaut, nicht am sparsamsten behandelt werden. An dieser Stelle lohnt sich wirklich eine Investition.

Das Wichtigste ist eine bewusste, informierte Entscheidung

Du solltest die Wahl Deines Systems gründlich bedenken. Denn Deine Webseite bildet die wichtigste Grundlage für Deinen Erfolg – daher sollte dieser Bereich nicht am sparsamsten behandelt werden. Und die Wahl Deines Systems ist weniger davon abhängig, welcher Art und Größe Dein Unternehmen ist, sondern, welche Anforderungen Du an Funktion und Design Deiner Webseite stellst.

Die Frage sollte also nicht lauten “Webseite selber machen oder machen lassen?”, sondern: “Was soll meine Webseite können?” Wenn Du diese Frage ehrlich beantwortest, wird Dir die Entscheidung für ein System leicht fallen.